Externe vs. interne Schwachstellenscans: Der Unterschied erklärt

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Unterschiede zwischen externen und internen Schwachstellenscans. Finden Sie heraus, welcher Scan für Ihr Unternehmen geeignet ist.

Verfasst von
Kathryn Timonera
Kathryn Timonera
Sep 28, 2023
7 minute read
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Ein Schwachstellenscan untersucht sowohl interne als auch externe IT-Systeme, um Schwachstellen zu finden, die Hacker ausnutzen könnten. Durch die Durchführung dieser Scans können Sie Ihre Cybersicherheitsmaßnahmen stärken und Ihr Unternehmen vor Cyberangriffen schützen, indem Sie Schwachstellen erkennen und beheben, bevor sie ausgenutzt werden.

Externe und interne Schwachstellenscans sind beim Schutz vor Systemschwachstellen das Superheldenduo Ihres Unternehmens. Wir gehen ausführlich auf ihre Einsatzmöglichkeiten und Vorteile ein, aber zunächst ein Überblick:

Hier ein kurzer Überblick über den Unterschied zwischen externen und internen Schwachstellenscans:

AspektExterner ScanInterner Scan
ZweckSchutz vor externen BedrohungenVerbesserung der internen Sicherheit, Schutz vor lateraler Bewegung
UmfangVon außen erreichbare AssetsInternes Netzwerk und interne Systeme
MethodenEthical Hacking, Red Teams, PenetrationstestsSchwachstellenscans, Patchen, Risikominderung
AnwendungsfälleSchutz vor externen AngriffenMinderung interner Risiken
VorteileSchutz vor externen BedrohungenVerbesserung der internen Sicherheit
HäufigkeitRegelmäßig oder als Reaktion auf ÄnderungenRegelmäßig zur Gewährleistung der internen Sicherheit
ToolsQualys, Rapid InsightVM usw. Qualys, Rapid InsightVM usw.
VorgehensweiseExterne Schwachstellen identifizierenInterne Schwachstellen aufdecken
BerichterstattungSchweregrade, Informationen zur BehebungBerichte zu internen Schwachstellen
ZusammenarbeitExterne SicherheitsteamsInterne IT- und Sicherheitsteams
ComplianceExterne Standards und VorschriftenInterne Sicherheitsrichtlinien und Vorschriften
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Was sind externe Schwachstellenscans?

Ein externer Schwachstellenscan umfasst die Simulation von Angriffen auf Ihre von außen erreichbaren Systeme, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren, die böswillige Hacker ausnutzen könnten – ähnlich wie ein automatisierter Penetrationstest. Indem Sie Schwachstellen proaktiv aufdecken, können Sie Ihre Abwehr stärken und Ihre Systeme und Daten schützen. Das ist, als hätten Sie einen wachsamen Sicherheitsmitarbeiter, der Ihre digitale Außen perimeter kontrolliert und sicherstellt, dass Ihr Unternehmen gut vor externen Bedrohungen geschützt ist.

4 Vorteile externer Schwachstellenscans

Externe Schwachstellenscans spielen eine wichtige Rolle beim Schutz Ihres Netzwerks vor Eindringlingen.

  • Sicherheitslage nach außen überprüfen
  • Schwachstellen identifizieren, die möglicherweise zu einer Sicherheitsverletzung führen können
  • Bedeutende Bedrohungen und Risiken im Unternehmensnetzwerk identifizieren
  • Neue Geräte oder Dienste aufspüren, die potenzielle Bedrohungen oder Schwachstellen für das Unternehmen darstellen können

Häufige Risiken durch externe Schwachstellen

Externe Scans können eine Reihe von Cyberrisiken aufdecken, die von Sicherheitsteams behoben werden müssen. Dazu gehören:

Wann sollten Sie einen externen Schwachstellenscan durchführen?

Externe Schwachstellenscans werden abhängig von der Größe Ihres Unternehmens in unterschiedlicher Häufigkeit durchgeführt. Während größere Unternehmen in der Regel mehrere Scans im Jahr benötigen, um eine optimale Netzwerksicherheit und den höchstmöglichen Schutz zu gewährleisten, kann es für kleine Unternehmen oder Organisationen ausreichen, diese Scans einmal jährlich durchzuführen.

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Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Häufigkeit von Schwachstellenscans unabhängig von der Unternehmensgröße stets an die sich wandelnde Bedrohungslage und die spezifischen Sicherheitsanforderungen der jeweiligen Organisation angepasst werden sollte. Durch die regelmäßige Bewertung von Schwachstellen mithilfe dieser Scans können Unternehmen jeder Größe potenzielle Sicherheitslücken proaktiv erkennen und beheben und ihre Netzwerke so besser gegen mögliche Sicherheitsverletzungen absichern.

Lesen Sie auch: Penetrationstests vs. Schwachstellentests: Ein wichtiger Unterschied

Was sind interne Schwachstellenscans?

Ein interner Schwachstellenscan konzentriert sich darauf, Schwachstellen zu identifizieren, die Ihre äußeren Abwehrmaßnahmen umgehen konnten. Stellen Sie sich jemanden vor, der jede noch so verborgene Ecke Ihres Unternehmens kennt und nach möglichen Zugängen sucht, die von böswilligen Insidern oder erfahrenen Angreifern genutzt werden könnten, die Ihre äußeren Abwehrmaßnahmen bereits überwunden haben und versuchen, sich lateral durch Ihr Netzwerk zu bewegen.

Durch interne Schwachstellenscans können Sie diese Schwachstellen innerhalb Ihres Unternehmens finden und beheben und so sicherstellen, dass die wichtigen Ressourcen und vertraulichen Informationen Ihres Unternehmens gut geschützt sind. Das gibt Ihnen Sicherheit und ermöglicht es Ihnen, potenziellen Angriffen einen Schritt voraus zu sein, indem Sie eine zusätzliche Schutzschicht gegen Bedrohungen schaffen, die sich möglicherweise in Ihrer digitalen Festung verbergen.

5 Vorteile interner Schwachstellenscans

Interne Scans bilden eine wichtige Verteidigungslinie, die verhindern kann, dass böswillige Akteure auf kritische Anwendungen und Daten zugreifen. Zu den Vorteilen interner Schwachstellenscans gehören:

  • Verhaltensweisen und Aktionen eines internen Hackers simulieren, um Schwachstellen zu identifizieren
  • Zugriffsrechte von Insidern validieren
  • Schwachstellen identifizieren und für die Behebung priorisieren
  • Erkenntnisse zur Verbesserung des Patch- und Sicherheitsmanagements liefern
  • Beheben und verbessern Sie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und von Sicherheitsstandards

Häufige Risiken durch interne Schwachstellen

Interne Scans können eine Reihe schwerwiegender Bedrohungen aufdecken:

  • Nicht autorisierte PCs und Mobilgeräte
  • IoT-Geräte (WLAN-Fernseher usw.) und vernetzte Industrieanlagen
  • Anfällige Praktiken bei der Passwortverwendung
  • Nicht autorisierte Zugriffsebenen
  • Nicht autorisierte Offenlegung von Daten
  • Unzureichende Systemwartung
  • Ungeschützte Computerarbeitsplätze
  • Unsichere interne Netzwerkanwendungen
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Wann sollten Sie einen internen Schwachstellenscan durchführen?

Interne Schwachstellenscans sind für die Aufrechterhaltung der Sicherheit des internen Netzwerks, der Systeme und Anwendungen Ihres Unternehmens unerlässlich. Sie simulieren potenzielle Angriffe durch Insider, kompromittierte Geräte oder Konten. Große Unternehmen müssen diese Scans regelmäßig durchführen, um ihre Netzwerksicherheit zu überwachen, da sie aufgrund von Faktoren wie Insider-Bedrohungen, Fehlkonfigurationen oder kompromittierten Benutzerkonten weiterhin gefährdet sein können. Durch die Durchführung dieser Scans können große Unternehmen Schwachstellen erkennen und schnell Maßnahmen ergreifen, um die Wahrscheinlichkeit unbefugter Zugriffe und Datenlecks zu verringern. Auch kleine Unternehmen sollten interne Schwachstellenscans in Betracht ziehen, da diese Sicherheitslücken aufdecken können, die andernfalls unbemerkt bleiben könnten.

Regelmäßige interne Scans verschaffen ihnen einen Vorteil und ermöglichen es Ihrem Unternehmen, ein höheres Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten und wichtige Ressourcen zu schützen. Sowohl große als auch kleine Unternehmen müssen Schwachstellen proaktiv identifizieren und beheben, um ihre Abwehr zu stärken und wertvolle Informationen zu schützen.

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Sollten Sie beide durchführen?

Es ist ratsam, sowohl externe als auch interne Schwachstellenscans durchzuführen, um einen umfassenden Schutz der digitalen Ressourcen eines Unternehmens zu gewährleisten. Sehen wir uns an, wann und warum es sinnvoll ist, beide Scans durchzuführen.

Externe Scans dienen dazu, die Sicherheit der Netzwerke und Systeme eines Unternehmens zu bewerten, die von außen zugänglich sind. Dazu müssen der Netzwerkperimeter untersucht, öffentliche IP-Adressen überprüft und potenzielle externe Zugangspunkte bewertet werden. Durch externe Scans erhalten Unternehmen Kenntnis von Schwachstellen, die Angreifer von außen bei dem Versuch ausnutzen könnten, ihre Abwehrmaßnahmen zu überwinden.

Interne Schwachstellenscans zielen dagegen darauf ab, Schwachstellen und Sicherheitslücken innerhalb des internen Netzwerks und der Systeme eines Unternehmens aufzuspüren. Diese Scans konzentrieren sich in der Regel auf Elemente wie Server, Workstations und Software, die sich innerhalb der Netzwerkgrenzen des Unternehmens befinden. Auch wenn sie nicht unmittelbar aus dem Internet zugänglich sind, können Unternehmen durch Schwachstellenscans bestimmte Sicherheitslücken und Konfigurationsfehler erkennen, die innerhalb des Netzwerks vorhanden sein können.

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Warum sollten wir also beide Arten von Scans durchführen? Weil sie unterschiedliche Aspekte der Sicherheitsumgebung abdecken und verschiedene Funktionen erfüllen.

Externe Scans sind unerlässlich, um die Sicherheitslage aus der Perspektive eines Angreifers zu bewerten. Durch die Simulation potenzieller externer Angriffe können Unternehmen Schwachstellen aufdecken, die Online-Kriminelle ausnutzen könnten. Auf diese Weise können sie ihre Abwehr stärken, Schwachstellen beheben und die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Angriffe verringern.

Externe und interne Schwachstellenscans vermitteln ein detaillierteres Bild der Schwachstellen. Sie unterstützen Unternehmen dabei, Sicherheitslücken in ihrer Netzwerkarchitektur, ihren Anwendungen oder Systemen zu identifizieren, die sowohl interne als auch externe Angreifer ausnutzen könnten. Indem Unternehmen diese unterschiedlichen Schwachstellen beheben, können sie ihre allgemeine Sicherheitslage verbessern und die Wahrscheinlichkeit von Datenlecks, unbefugten Zugriffen oder anderen Sicherheitsvorfällen verringern.

Wann ist der beste Zeitpunkt für externe und interne Scans?

Der beste Zeitpunkt für diese Scans hängt von einer Reihe von Faktoren ab. In der Regel sollten Unternehmen regelmäßig externe Scans durchführen, um Veränderungen an ihrer externen Angriffsfläche zu erkennen und neu entdeckte Schwachstellen schnell zu schließen. Dies kann monatlich, vierteljährlich oder immer dann erfolgen, wenn sich die Netzwerkumgebung verändert, etwa durch Infrastrukturaktualisierungen oder Änderungen an der Website.

Idealerweise sollten externe und interne Schwachstellenscans ebenfalls regelmäßig durchgeführt werden. Die Häufigkeit kann je nach Größe, Branche, rechtlichen Anforderungen und Risikotoleranz des Unternehmens variieren. Größere Unternehmen mit komplexeren Netzwerken könnten beispielsweise wöchentlich oder monatlich Schwachstellenprüfungen durchführen, während kleinere Unternehmen dies möglicherweise nur einmal pro Quartal tun. Um die fortlaufende Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten, sollten Schwachstellenprüfungen außerdem nach größeren Programmaktualisierungen oder Änderungen an der Infrastruktur durchgeführt werden.

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Durch externe und interne Schwachstellenscans können Unternehmen Sicherheitslücken sowohl durch externe Bedrohungen als auch durch interne Schwachstellen proaktiv erkennen und beheben. Mit dieser umfassenden Strategie können sie ihre Abwehr stärken, die Angriffsfläche verkleinern und potenzielle Risiken reduzieren – und so ihre digitalen Ressourcen schützen und eine solide Sicherheitslage aufrechterhalten.

Lesen Sie auch: 12 Arten von Schwachstellenscans und wann sie jeweils durchgeführt werden sollten

Fazit: Externe vs. interne Schwachstellenscans

Externe und interne Schwachstellenscans sind das dynamische Duo, das Sie benötigen, um Ihr Unternehmen vor potenziellen Bedrohungen zu schützen. Interne Scans untersuchen Ihre internen Systeme eingehend, um Bedrohungen abzuwehren, die Ihre äußeren Abwehrmaßnahmen überwinden könnten, während sich externe Scans darauf konzentrieren, Ihre Netzwerksicherheit durch die Simulation von Angriffen von außen zu stärken. Durch die Durchführung beider Scanarten können Sie Schwachstellen proaktiv erkennen und beheben, Ihre allgemeine Sicherheitslage verbessern und Ihre sensiblen Daten schützen.

Je nach Größe und individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens kann die Häufigkeit dieser Scans variieren, doch fortlaufende Bewertungen sind unerlässlich, um neuen Risiken immer einen Schritt voraus zu sein. Denken Sie daran, dass Sie Ihre digitalen Ressourcen schützen und eine starke Abwehr gegen Cyberangriffe aufrechterhalten können, indem Sie die Möglichkeiten externer und interner Schwachstellenscans kombinieren.

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Kathryn Timonera

Datamation and eWeek staff writer Kathryn Pearl Timonera has covered a wide range of industries in her career, including technology, cybersecurity, e-commerce, and programming. Kathryn now applies her talent for presenting information to technology and cybersecurity professionals.

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